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Autor: Gemeinde Tannhausen
Artikel vom 08.06.2017

Tannhausen im Storchenfieber

Tannhausen im Storchenfieber

Halb Tannhausen wartet auf den ersten Storchennachwuchs auf dem Kirchendach
Seit dem 21. März wohnt ein beringtes Storchenpaar in dem komfortablen Nest
Halb Tannhausen ist  im Storchenfieber, denn was vor fast 12 Jahren begann, als am 17. Mai 2005 ein Storchenpaar, das vermutlich auf der Durchreise war, auf dem Dach des ehemaligen Gasthauses „Ochsen“ eine bildlich festgehaltene Traumhochzeit feierte, könnte nun nach 12 Jahren erstmals mit einem Storchennachwuchs  eine Krönung erfahren. Die Aussichten dazu sind mehr als glänzend, denn seit dem  21. März hat sich ein beringtes Storchenpaar entschlossen, auf dem wohl weit und breit höchsten und schönsten Storchennest im Ostalbkreis  auf der altehrwürdigen Pfarrkirche Sankt Lukas in Tannhausen eine Storchenfamilie zu gründen und brütet auch schon seit mehr als zwei Wochen.
Einige Tage vor Ostern  wurden zwei Eier von Stefan Gerner, dem Tannhausener Vogelexperten,  in dem inzwischen geräumigen und sturmsicheren Nest aus sicherer Entfernung von der Balustrade des alles überragenden Kirchturms  gesichtet. Die insgeheimen Hoffnungen, dass noch ein weiteres Ei hinzukommen könnte, erfüllten sich, denn das verliebte Paar lieferte durch weitere Paarungen die besten Voraussetzungen dazu und der Storchenmann musste am 30. März auch schon mal einen Konkurrenten abwehren, der partout ins gemachte Nest wollte und dann lange auf  der Balustrade am Turm herumstolzierte, alles von oben beobachtete  und letztendlich dann doch ein neues Nest suchen musste.  Wenn alles planmäßig verläuft und es sieht so aus, dass das aktuelle Tannhausener Storchenpaar den vergangenen mehrmaligen Kälteeinbruch  - am 26. April war ziemlich Schnee am Nest zu sehen -  gut überstanden hat, dann könnten Ende der ersten oder  Anfang der zweiten Maiwoche die Eier ausgebrütet sein und der erste und lang erhoffte  Storchennachwuchs in Tannhausen wäre da. Da kann man nur wünschen, dass keine weitere kalte und vor allem nasse Wetterperiode dem möglichen Nachwuchs schaden könnte.
Bereits am Samstag, dem 18. März, stand ein einzelner Storch morgens im Nest und drei Tage später waren plötzlich gleich zwei Paare sehr an dem Nest interessiert, das am 25. Februar 2015 mit Hilfe eines Autokrans aufgebaut wurde. Es ist bereits das vierte und jeweils variierte Storchennest in Tannhausen, denn bereits an den folgenden Tagen nach der ersten Storchenhochzeit im Mai 2005  auf dem „Ochsen“ wurde auf dessen stillgelegten Kamin das erste Storchennest aufgebaut, das unter fleißiger Mithilfe der Tannhausener Flaschnerei   von Edgar Brenner sowie der Brüder Markus und Stefan Gerner innerhalb kürzester Zeit entstand und dann zwar  für wenige Tage von den Störchen angenommen wurde, die aber schon kurz darauf es vorzogen, wegen der besseren und einmaligen Aussicht  auf dem Kirchendach zu übernachten. Kein Problem für die Tannhausener, denn bereits am 18. Februar 2006 wurde das erste, größere  und stabilere   Nest mit Hilfe eines von der Zimmerei Erich Thorwart organisierten Autokrans  auf dem Kirchendach  aufgebaut. Es wurde auch von den Störchen in den kommenden Jahren immer wieder gerne besucht, aber ein brütendes Paar war nicht dabei. Hoffnung gab es fünf Jahre später, aber am 9. Juli 2011 riss ein starker Sturm den ganzen Aufbau der Äste aus dem Nest heraus und auf das Kirchendach herunter und die darin weilenden Störche zogen es vor, das Nest zu verlassen.
Neue Hoffnung gab es im Juli 2012, als Markus und Stefan Gerner das Storchennest mit weiteren stabilen Holzpfählen befestigten und so eine neue Aufbaufläche für ein Nest schufen, hatten aber nicht die Rechnung mit den Störchen gemacht, die sich  zwar im Nest  paarten, aber nicht häusig wie in Ellwangen,  Schwabsberg oder Itzlingen wurden. Also kam die Idee auf, am 25.  Februar 2015 ein Nest mit einem hohen breiten Rand aufzubauen, das sturmsicher war und bei dem das Nistmaterial auch drin bleibt. Auch dieses Nest wurde in den ersten beiden Jahren gerne von den Störchen als Zwischenstation besucht und jetzt endlich sieht es so aus, dass sich die jahrelange Mühe gelohnt hat. Denn nicht nur aus dem  knapp 100 Meter vom Storchennest entfernten  Pfarrgarten wurde von dem jetzigen Storchenpaar mit Leidenschaft Nistmaterial ins Nest geflogen, worüber sich insbesondere die im Glockenstuhl der Kirche hausenden Dohlen diebisch freuten, denn so schnell konnten die Störche gar nicht neues weiches Material bringen, wie es die Dohlen wieder zum Turm brachten.  Die  weitläufige Umgebung von Tannhausen mit zahlreichen kleinen Weihern, den vielen Feldern und Wiesen sowie das renaturierte Sechtatal bieten dem jetzigen Storchenpaar genügend Fläche und Futter, um hoffentlich gut über die Runden zu kommen und in Tannhausen einen Dauerwohnsitz zu errichten. Beim  großen Umzug anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Musikvereins Tannhausen vor 10 Jahren schaute ein Storch vom Dach des „Ochsen“ zu. Beim diesjährigen Umzug beim Kreismusikfest am 28. Mai könnten es  vielleicht schon mehrere Störche sein, die vom Kirchendach nach unten schauen. Und sicher wäre es auch, dass viele Blicke der Umzugsteilnehmer dann nach oben gehen würden. Tannhausen würde sich dann in die Reihe der Storchenhochburgen von Dinkelsbühl – hier gibt es ganz aktuell auf dem Nördlinger Tor ein zweites Storchennest neben dem seit vielen Jahren bewohnten Nest auf dem alten Rathaus, dessen Bewohner seit Jahren unter www.storch24.de beobachtet werden können – oder im weiteren Wörnitztal und inzwischen auch Ellwangen und Schwabsberg einbringen.
Text und Fotos: Horst Blauhut


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