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Autor: Gemeinde Tannhausen
Artikel vom 09.05.2018

Ein großer Abschied mit Wehmut in Tannhausen von Pfarrer Manfred Schmid

Ein großer Abschied mit Wehmut in Tannhausen von Pfarrer Manfred Schmid

 

Die fast 25 Jahre einer vorbildlichen engen Zusammenarbeit seit dem 8. August 1993 zwischen dem  Priester  Manfred Schmid, der  vom damaligen Dekan Patriz Hauser als Pfarrer in der Kirchengemeinde St. Lukas mit ihrer historischen und 1479 geweihten Kirche investiert wurde, und der Kirchengemeinde Tannhausen hinterlassen nach der Verabschiedung von Pfarrer Schmid eine große Lücke. Dies meinten  nicht nur Pfarrer Manfred Schmid in seinem bewegten Schlusswort in der festlich geschmückten Gemeindehalle, sondern auch alle Anwesenden, die mit einer lang anhaltenden stehenden Ovation ihm für eine fast ein Vierteljahrhundert dauernde Ära dankten, die unvergesslich bleiben wird.

Beeindruckend begann schon die Festmesse am Morgen in der bis auf den letzten Platz  besetzten Kirche, als die Schwabenlandkapelle des Musikvereins Tannhausen unter Michael Seckler  die drei Priester Manfred Schmid, Marcellus Gekle (war von 1965 bis 1975 Pfarrer in Tannhausen und baute den neuen Kindergarten sowie das damalige danebenstehende Schwesternhaus) und den im Vorjahr zum Priester geweihten und jetzigen Stadtprediger von Aichach bei Augsburg, Johannes Huber,  samt den 50 Ministranten  mit dem Stück Santa Maria beim Einzug in die Kirche musikalisch begleitete. An der Orgel tat dies Claus Borhauer, die Schola unter der Leitung von Annerose Vaas zeigte ihr Können und ein besonderes musikalisches Geschenk bereitete Pfarrer Schmid, der bis Mai 2015 auch noch die Pfarrei St. Vitus in Nordhausen betreute, das achtköpfige und vielstimmige Ensemble der Schnoidamer Goißlschnalzer unter der Leitung von Josef Winter, das mit den drei Stücken „Heilig“, „Ein Priester ist Jesu Herz“ und dem Santa Maria die Herzen der Besucher öffnete. Ann-Sophie Werner, langjährige Ministrantin und jetzt Lektorin,  sprach die Lesung und Oberministrant Daniel Göggerle, Nachfolger von Johannes Huber, die Fürbitten.

Pfarrer Manfred Schmid begrüßte die Gäste in der Kirche, unter ihnen auch Gemeindemitglieder aus Wört, Stödtlen und Nordhausen,  blickte bei seiner  Predigt nicht nur  mit großer Dankbarkeit auf die fast 25 Jahre seiner Arbeit in Tannhausen zurück, sondern er erinnerte sich auch an seine Primiz vom 14. Juli 1968 und an deren Vorabend, als er die gleiche Schriftstelle wählte wie jetzt auch bei seiner Verabschiedung aus Tannhausen. „In Jesus Christus haben wir die Erlösung und in seiner Liebe sind wir alle geborgen“, betonte Manfred Schmid, und Er war es auch, der ihn in Tannhausen mit seinem Segen begleitet habe. Die 25 Jahre seien schnell verronnen, angefüllt mit immer neuen Aufgaben und steter seelsorgerischer Wegbegleitung und der heutige Tag sei ein Abschied mit einem Herzen voller Dankbarkeit, bei dem vieles in guter  Erinnerung bleiben werde. Für ihn bleibe nur ein herzliches Vergelt’s Gott allen zu sagen, die ihn über diese lange Zeit begleitet und unterstützt haben, zum Beispiel den Kirchengemeinderäten, der Gemeindereferentin Iris Schenker,  den Kirchenpflegern Konrad Klein, Alois und Maria Bribesneker, Karl Negraschis sowie den stellvertretenden Kirchengemeinderatsvorsitzenden Elisabeth Fischer und Martina Wettemann, sowie dem langjährigen Mesner Michael Göggerle,   der aktuellen  Mesnerin Angelika Graule und der langjährigen Pfarramtssekretärin Hedwig Ziegelbauer. Pfarrer Schmid hob die Leistung von Martina Wettemann und Karl Negraschis hervor, zum einen für die Vorbereitung der letztjährigen Primiz von Johannes Huber und zum anderen für die anstehende Kirchenrenovation, die unwahrscheinlich viel Zeit  und Engagement beansprucht.

Seine von ihm gestellte Frage „Was bleibt?“ beantwortet der Herr selbst im Evangelium: „Ich bin der wahre Weinstock! ER ist und bleibt die Mitte unserer Gemeinde. Von Ihm und durch Ihn leben wir. Um Ihn versammeln wir uns zur Feier der Eucharistie. Hier fließt für uns die Quelle des Heils. Sein Wort ist für uns Geist und Leben!“ „Es fällt mir und Frau Albrecht nicht leicht, die Zelte in Tannhausen abzubrechen und woanders im Ruhestand anzufangen“, meinte Pfarrer Schmid und appellierte an alle, in unserer Zeit die Kirche vor Ort zu gestalten, denn nach seiner Pensionierung müsse die Gottesdienstplanung im Rahmen der Seelsorgeeinheit Virngrund-Ost  mit den Gemeinden Ellenberg, Wört, Stödtlen und Tannhausen neu gestaltet werden mit dem Fazit „Aus der versorgten Gemeinde muss die mitsorgende Gemeinde werden und alle müssten lebendige Bausteine sein“, wie Bischof Georg Moser es einmal formulierte, gerade im Hinblick auf die kosten- und zeitintensive Innenrenovation der Tannhausener Pfarrkirche St. Lukas, die am 2. Mai begann. In dieser kommenden Durststrecke – Pater Wolfgang Kindermann von den Redemptoristen vom Schönenberg wird bis auf Weiteres den priesterlichen Dienst in der Gemeinde übernehmen -  bat Pfarrer Schmid alle Kirchenmitglieder, sich einzubringen. Dem kommenden leitenden Pfarrer der Seelsorgeeinheit Virngrund-Ost wünscht er von ganzem Herzen reichen Segen auf seinem vierfachen Ackerfeld. Nach dem Segen von Pfarrer Schmid gab es den glanzvollen  Abschluss der Messe mit dem  vom Musikverein  Tannhausen auf der Empore  begleiteten und  kräftig mitgesungenen  Lied „Großer Gott, wir loben dich“.

Ein großartiges musikalisches Ständchen bot danach vor der Kirche und der von der örtlichen Feuerwehr abgesperrten Straße bei absolutem Kaiserwetter die Schwabenlandkapelle des Musikvereins Tannhausen unter der Leitung von Michael Seckler sowohl den drei Priestern als auch den 50 Ministranten, die auf Wunsch  zu ihnen aufrückten, den Fahnenträgern der fünf Vereine Sportverein, Musikverein, Schützenverein, VdK und Feuerwehr sowie  den Hunderten von Zuhörern, die beim Schlusslied beim „Böhmischen Traum“  rhythmisch mitklatschten. Der Kirchenpfleger Karl Negraschis hatte zur Feier des Tages auf dem Kirchturm die Kirchenfahne gehisst. Eine steife Brise in dieser Höhe ließ sie auch kräftig flattern und auch die Störche auf dem Kirchendach schauten zu.

Mit einem kleinen Stehempfang im Freien empfing  der Kirchengemeinderat die Gäste bei der Turnhalle und die  Akkordeongruppe Tannhausen unter der Leitung von Andreas Wiedmann unterhielt mit schwungvollen Melodien  während des gemeinsamen Essens. Die 2. Kirchengemeinderatsvorsitzende Martina Wettemann verabschiedete danach Hedwig Ziegelbauer, die über 30 Jahre lang als Pfarramtssekretärin in Tannhausen tätig war und dankte ihr im Namen der Kirchengemeinde mit einem passenden Präsent und einem süßen „Merci“. In ihrem umfangreichen Rückblick, der bei einigen  Zuhörern in der rappelvollen Halle  mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte,  erinnerte Martina Wettemann an die fast 25 Jahre segensreicher Tätigkeit von Pfarrer Schmid in der Kirchengemeinde St. Lukas und all die Worte würden nicht genügen, um all den Dank auszusprechen, den Pfarrer Manfred Schmid verdient habe. Pfarrer Schmid sei immer ein guter Chef gewesen mit seiner Ausgeglichenheit, seiner Bedachtsamkeit und Menschlichkeit habe er manche Diskussion entschärft und immer das „Wir“ vor das „Ich“ gestellt. Mit einigen Bitten, auch an den Herrgott, dass er ihm alles lohne, schloss Martina Wettemann ihre Dankesrede und überreichte, zusammen mit Kirchenpfleger Karl Negraschis, im Namen der Kirchengemeinde Pfarrer Schmid einen Fernseher für sein neues Zuhause in Rosenberg.

Bürgermeister Manfred Haase betonte in seinem Grußwort, dass Pfarrer Schmid sein Tun während der vergangenen 25 Jahre  immer als eine selbstverständliche Pflichterfüllung betrachtete und dass er nach dem Weggang eine große Lücke hinterlassen werde. Neben den vielen Menschen, die zum letzten Gruß gekommen wären, stünden die zahlreichen guten Taten, denn diese würden aussagen, was die Gemeinde an ihm verlieren werde. „Sie waren ein Segen für unsere Gemeinde, Ihr aufopferungsvoller Einsatz kann gar nicht groß genug gewürdigt werden. Sie waren und sind ein Seelsorger mit Leib und Seele“, meinte Manfred Haase.  Im Namen der bürgerlichen Gemeinde und des Gemeinderates  dankte er für all die großartige Arbeit und überreichte  Pfarrer Schmid ein Geldpräsent.  Als Erinnerung an seine schöne Arbeit in der Schule überreichte Schulleiterin Maria Gauermann, zusammen mit einigen Schülern,  Pfarrer Manfred Schmid ein Geschenk der Schule. Die Grundschulkinder boten ihre Hitparade der zehn beliebtesten Lieder des Schülergottesdienstes und ihr größter Hit war das Lied „Danke für diesen guten Morgen, danke für diese langen Jahre, die Sie bei uns waren.“

Der Kindergarten präsentierte ein wunderschönes Segenslied und deren Leiterin Gaby Hurler sowie die Erzieherinnen  und die Kinder schenkten Pfarrer Schmid ein wunderschönes Vogelhaus für seinen Garten. Manfred Hahn dankte im Namen von 15 Tannhausener Vereinen Pfarrer Schmid für seine großartige Unterstützung der Vereine, sei es bei großen Jubiläen, Festen  oder Weihen von Fahrzeugen, beim Segen der Motorräder, der tollen Predigten in Versform bei den Narrenmessen  und der Begleitung von der Taufe über Hochzeiten  bis zur Beerdigung.  Als Dank für diese Hilfe schenkten die Vereine, ihre Vorstände und Vertreter,  ihrem scheidenden Pfarrer eine komplette Garnitur an Gartenmöbeln für sein neues Zuhause. Auch der 2. Kirchengemeinderatsvorsitzende Andreas Weidenbacher von der   Kirchengemeinde Wört  dankte Pfarrer Schmid für dessen rund dreijährigen seelsorgerischen  Einsatz  während der krankheitsbedingten Abwesenheit von Pfarrer   Stephan Baudisch. Er wäre immer nach Wört gekommen, wenn er gerufen worden wäre.

Eine tolle Idee hatten die  50 Ministranten der Pfarrgemeinde St. Lukas unter ihrem Obermini Daniel Göggerle, indem Lara Breitschopf, Ann-Sophie Werner, Larissa Wettemann, Selina Joas, Daniel Göggerle  und Jule Bayrle  ihrem langjährigen und beliebten Pfarrer in Gedichtform und humorvoll mit vielen Bildeinlagen eigene Verse des Liedes  „Old Mc Donald had a farm“, einem der Lieblingslieder von Pfarrer Schmid bei den Ministranten-Ausflügen, vortrugen. Eine Gartenbank mit allen Namen der Ministranten war ihr Abschiedsgeschenk.   Auch der Kirchengemeinderat dankte  Pfarrer Manfred Schmid  mit herzlichen Worten für die tolle Zusammenarbeit in den vergangenen   rund  25 Jahren und überreichte ein Präsent zur Erholung in zwei süddeutschen Orten.

Martina Wettemann dankte abschließend allen, die zum Gelingen dieses beeindruckenden Tages beigetragen haben und Pfarrer Manfred Schmid fand bei seinem Schlusswort den richtigen versöhnlichen Ton, ehe der Abschied dann bei allen Gästen und dem lang anhaltenden Beifall  doch noch eine gewisse Wehmut aufkommen ließ. Den Abschluss des Tages bildete am Abend  eine in der Kirche gemeinsam von Pfarrer Manfred Schmid und dem Aichacher  Stadtprediger Johannes Huber gehaltene Dankandacht.

Text und Fotos: Horst Blauhut

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